Aug 10, 2005

Besser spaet,

... als nie! Aber es gab einfach zuviel zu tun: Pisi war die letzten drei Wochen am Start und dank des hammermaessigen Wetters waehrend der ganzen Zeit, haben wir jede Sekunde draussen verbracht.

PART ONE "Jaja, USA halt"

Nachdem wir ein paar chillige Tage in Vancouver verbracht hatten, sind wir zusammen mit meinen Roommates Eike und Romy ab nach Seattle. Hin haben wir fuer die in etwa 250 km tatsaechlich knappe 5 Stunden gebraucht, was zum einen an dem besch... Tempolimit sowohl hier in Kanada als auch in den USA (furchtbar, da schlaeft einem echt der Fuss auf dem Gaspedal ein...) und zum anderen an der doch recht lange dauernden Immagration durch von Kopf bis Fuss bewaffnetem Personal (die dann auch noch 6 Dollar "Bearbeitungsgebuehr" kostet...)lag. In unserem Hostel "Green Tortoise" Hostel angekommen (betrieben von so Alt-Hippies und direkt mittendrin, sehr geil), haben wir erstma nen Saunagang in unserem Dorm "genossen" (nach 10 Sekunden klitschnass geschwitzt zu sein, ist besser als jede Diaet) und sind danach gemuetlich durch Downtown gelatscht: mehr alte Bausubstanz als in Vancouver, die sich, aehnlich wie an der Ostkueste, mit moderner Architektur abwechselt. Super schoen, jedoch alles sehr kompakt - is halt klein, das gute Seattle. Am naechsten Tag dann mit ner Faehre rueber auf ne vorgelagerte Insel, um die Skyline zu geniessen und danach Sightseeing-Leistungskurs. Der Kracher: die Public Library (Architekt Rem Koolhaas)!
Und noch ein Kracher: eine Street-Parade zu Ehren von-was-weiss-ich-denn, die innerhalb von ner halben Stunden saemtliche (und wirklich saemtliche!) US-Stereotypes zum besten gab. Die berittene Armee, die Navy, die Airforce und ganz eigenartige Girl-Drill-Teams liessen sich vom schwer beeindruckten Publikum feiern, das sich schon seit dem fruehen Vormittag die besten Plaetze direkt an der Strasse gesichert hatte. Wir mehr oder weniger aus Versehen mittendrin, maultod und all unserer Klischees mehr als bestaetigt. "Holy Cow" - wuerde Eike jetzt sagen. Spaeter dann noch kraeftig in einem Nightclub direkt aus nem 50cent-Video gefeiert mit Security-Jungs hoch und breit wie die Rockies. Viva Seattle! Komisch, dass der Trip zurueck am naechsten Morgen mit unserem flitzigen Pontiac nur knappe 3 Stunden gedauert hat - oder lag es an der erfrischend unbewaffneten kanadischen Einheit an der Grenze?!




Tja und viel mehr durfte man dann auch nicht...




PART TWO "Vancouver Island"

Eine Nacht in Vancouver verbracht und dann gings auch schon weiter nach Vancouver Island (5.30 am ist fuckin' frueh!!!). Mit Sack und (Back)Pack, Pisi, Sarah und Thorsten, der bereit war, seinem Leben mit der Hilfe von Pumas, Schwarzbaeren, Woelfen und was weiss ich noch waehrend eines 5-taegigen Hikes durch den hohen Norden der Insel ein Ende zu setzen, auf die Faehre. Dort dann unser Auto (mehr so ne langweilige Familienkutsche - Marke verdraengt) abgeholt und uns auf den 7stuendigen Trip nach Port Hardy in the middle of nowhere gemacht. War das toll, denn hier gilt: der Weg ist das Ziel! Der Highway (immerhin waren stellenweise 110 km/h erlaubt...) fuehrte teils an der Kueste vorbei, teils per Serpentinen quer durchs Gebirge - mal wieder Natur pur, schlafen toedlich, man verpasst zuviel! Einfach nur im Auto sitzen und soviel aufsaugen wie nur geht! Und natuerlich den Schwarzbaeren am Seitenstreifen nicht verpassen! HAMMER!!!!
Oben im Norden angekommen fein gecampt, am naechsten Morgen Thorsten der Wildnis ausgeliefert und die dann reine Maedelstour fortgesetzt. Wieder 7 Stunden zurueck, diesmal aber quer ueber die Insel zur Westkueste: LONG BEACH - zwischen uns und Japan nur eiskalter Pazifik!!! Das Leben ist schoen. Und der Trip viel zu kurz, denn nach nur einem Tag chillen am Strand war dann schon wieder Rueckfahrt nach Vancouver angesagt. Hatten ja Freitagabend ein Date mit dem BC-Stadium...







Baerenpic gefaellig? Heb' ich mir auf fuer's naechste Mal.


PART THREE "Canadian Football?!"

Ok, ich bin ja schliesslich in Amerika, da muss man ja auch mal bei nem American Football Spiel gewesen sein! Aehhh...., nicht wirklich - vor allen Dingen dann nicht, wenn man weiss, was in europaeischen Fussballstadien so alles abgehen kann und es vorzieht, dass ein 90 minuetiges Spiel auch nur maximal 95 Minuten dauert (Verlaengerung etc. mal ausgenommen). Und nicht nach ALLEN 15 SEKUNDEN unterbrochen wird und 4 Quarters a 15 Minuten dann zu ner Ewigkeit mutieren. Und was ist bitte anstrengend an dem Sport, wenn die komplette Mannschaft alle paar Minuten ausgewechselt werden kann?! Laaaaangweilig. Punkt. Aus. Nicht mein Spiel. Werder - bin bald wieder bei dir!!!!


Achja - die kanadische Hymne, die kann ich jetzt.

Aug 1, 2005

Rundum

So siehts naemlich aus.

click living room

Jul 27, 2005

pisi goes vancouver 05

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das erste wow, dachte ich, als ich aus dem flugzeug die rockies sah ... aber es kam noch besser: als ich den backyard meines "hotels" in den huegeln von van-city betrat: hot tup, trampolin und eine miniramp liessen mich erahnen, welchen spass die wg hier hat. und tatsächlich ein event jagt das nächste: vom nächtlichen "auf dem trampolin unter dem sternenhimmel schlafen", "nächtlichen volleyball-sessions (das netz, das hier im garten steht --- hatte ich das schon erwähnt?)", "nächtlichen BBQs", "nächtlichen hot-tub-sessions" (ihr merkt die betonung liegt auf "nächtlich" - tagsüber schlafen wir am beach) undundund. alternativ zum backyard klappern wir das nightlife von vancouver - oder wie der kanadier sagt - van-city ab. und das hat einiges zu bieten: hier sei nur mal kurz das talib kweli-konzert erwähnt (ich möchte nämlich wieder schnell an den strand): der gute hatte einen super support act: sagt euch life savas etwas? der hammer. nachdem die schon mal gut eingeheizt hatten, kam dann - haltet euch fest - talib kweli zusammen mit mitgliedern von black eyed peas und - es kommt noch besser - GURU auf die bühne. crossi, neidisch??? * für alle, die jetzt ihren laptop zuklappen, weil sie denken, das leben ziehe an ihnen vorbei: heute gehen wir nur an den kits beach zum fireworks gucken. cheers. pisi

* ein kleiner exkurs: übrigens hatte ich die 1A-Landschaft schon erwähnt? Meine bisherigen Sichtungen: 1 Robbe, 1 Baby Squirrel, 1 Stinktier (in unserem backyard), 1 Waschbären (auch im Backyard), 1 Ratte ... to be continued


impressionen der letzten tage:


???


Auf dem Weg zum Tower Beach


Moewe made in Canada



Anja&Pisi in Tramp-Action


Eine Landschaftsidylle: Der Ruderer im Sonnenuntergang


Van-City-Beach


Der vielzitierte hot-tub...


... und die Mini-Ramp

Jul 15, 2005

Reunion

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Am Montag hab ich mich ja dann tatsaechlich mit Katja getroffen - war das supa! Schoen chicksmaessig erstma shoppen gewesen und dann noch lecker Sushi gegessen. Und gelabert haben wir - das war aber auch noetig :-).
Und um nix anbrennen zu lassen (Katja hatte naemlich nur noch den Dienstag...), sind wir dann abends noch schoen zusammen mit Romy ins Plush (jeder Drink $2.50) feiern und arschwackeln gegangen. Dienstag dann fleissig gewesen und zusammen mit Kirsten "den Seawall gemacht".





Das heisst soviel wie knapp 10 km am Pazifik entlang boarden - ich schoen mit fettem Trekkingrucksack, da ich die ganzen Klamotten mit hatte, die Katja dann netterweise am naechsten Tag schonmal mit zurueck nach Deutschland genommen hat. DANKE noch einmal an dieser Stelle!

Ansonsten perfektioniert unser Landlord Jesse mehr und mehr unseren Backyard. Wird heute ueber nen Hot tub (Whirlpool) gequatscht, haben wir ihn morgen im Garten. Das gleiche passiert mit ein paar Rampen (noch im Bau) und Trampolin (wird Samstag erwartet). Und danach nehmen wir dann Eintritt in unserem hauseigenen Funland...


Jesse mit unserem Hot tub am Start.


Wir arbeiten dran...

Noch keine Einladung zu unserer naechsten Party erhalten?! So sieht's naemlich aus:

Party. Our House. July 23. Hot tub. all night volleyball/badminton. skate ramps. disco floor. trampoline. etc...

Be There!
Jesse

Flugkosten zu hoch? Auf keinen Fall - ES LOHNT SICH :-))

Pisi, wir freuen uns auf dich!!!!

Jul 9, 2005

Tha Rockies

...



Bin wieder zurueck und noch immer total geflasht von der gewaltigen und stellenweise wirklich irreal scheinenden Natur der Rocky Mountains. WAR DAS TOLL!!!! Aber der Reihe nach: Am Freitagmorgen (hier war uebrigens Feiertag "Canada Day") gings ab nach Shuswap Lake, unserem ersten Uebernachtungsstop auf dem Weg in die Rockies. Ganz tolle Crew uebrigens in unserem Bus - 14 Maedels und genau EIN Typ, der dann auch gleichzeitig unser Guide war - naemlich Mike von Vancouver Island, aka 'The Player'. Naja, nach dem ersten Schock musste ich mich wohl oder uebel damit abfinden, mit nem Haufen Huehnern durch die Rockies zu duesen. War dann aber auch gar nicht so scheisse, da die Maedels wirklich voellig international zusammengewuerfelt waren (Japan, Neuseeland, Australien und England) und es sehr interessant war, mit den ganzen unterschiedlichen Accents klarkommen zu muessen.



Leider war Kirsten super erkaeltet, daher haben wir die erste Nacht nicht wie geplant im Zelt verbracht, sondern mit den anderen in einem Hostel. Waer aber sowieso etwas schwieriger geworden, dort in Shuswap Lake zu campen, da es in der Naehe keinen offiziellen Campingplatz gab. Wir also mit den drei Japanerinnen in ein Zimmer - bis auf die Erstickungsaengste am naechsten Morgen (das Fenster liess sich naemlich nicht oeffnen) war's echt ok.
Samstag gings dann rein in die Rockies - ueber den Icefields Parkway, einer Strasse, deren landschaftliche Schoenheit laut Iwanowski's "auf unserer Erde ihresgleichen sucht". Das war aber auch der Kracher - links haengende Gletscher hoch im Gebirge, schneebedeckte Gipfel bis 3.600 m und Gletscherzungen bzw. Eisstroeme, die sich fast bis an die Strasse ergiessen und rechts saftig gruene Waelder mit tuerkisfarbenden Seen und Fluessen.






Lake Louise

Man ueberquert auf der Tour ueber den Icefields Parkway nach Banff zwei Paesse, die jedesmal um die 2.000 m hoch liegen - dementsprechend fantastisch ist natuerlich die Fahrt.




Jaaa - da isser, der junge Schwarzbaer! Hat sich nur nicht umgedreht, die Sau.


Dickhornschafwidder

Der Parkway ist uebrigens Teil des Trans Canada Highway (Hwy 1), dem laengsten zusammenhaengenden Highway der Welt. Er beginnt im Westen auf Vancouver Island und fuehrt durch ganz Canada bis nach Neufundland, Halifax. In Banff checkten wir dann wieder in einem Hostel ein und am naechsten Morgen ging es ab nach Jasper. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits 2 Nationalparks (Kootenay NP und Banff NP) durchquert.


Der Jasper Nationalpark ist beruehmt fuer seine 1000 Wasserfaelle



und fuer den Columbia Gletscher, an dem erschreckend gut zu erkennen ist, in welch kurzer Zeitfolge der Abschmelzungsprozess der Icefields aufgrund der Erderwaermung stattfindet. Und obwohl der Gletscher schon genug darunter zu leiden hat, wird er noch zusaetzlich durch MASSENWEISE angekarrte Touristen geplagt, die u.a. mit BUSSEN (!) auf das Gletschereis gekarrt weden. Furschtbaar! Da lassen sich die Amis auch nicht von ein paar Todesfaellen einschuechtern, die es ab und an einfach mal gibt, wenn sich dumme, nicht ausgeruestete Touris auf den Gletscher begeben und aus Versehen in eine Spalte fallen... Unglaublich - sollen die den armen Berg doch einfach mal in Ruhe lassen!


Columbia Gletscher

Kurz vor Jasper gings zum 'Maligne Canyon', einer durch die Wassermassen ueber die Zeit entstandenen enge, teilweise mehr als 50 Meter tiefen Schlucht. Naturgewalt pur. Uebernachtet haben wir dann in einem 'Oeko-Camp' in Blockhuetten ohne Duschen bzw. fliessend Wasser und schoen mit Plumsklos. War aber voll super und mittendrin im Busch. Nachts schoen am Lagerfeuer gesessen und Marshmellows am Stock gegrillt - wat fuer ein Klischee...


Maligne Canyon

Achja - dass wir mal wieder von Mosquitos aufgefressen wurden, muss ich ja wahrscheinlich nicht noch extra erwaehnen. Obwohl ich mittlerweile glaube, ne leichte Allergie gegen die Viecher zu haben, denn mein Knie ist nach nem Stich so fett angeschwollen, dass fuer einen Tag fast gar nix mehr ging.


Kirsten Khan - Kampf gegen den Mueckenterror.

Am naechsten Tag gings dann wieder zurueck nach Banff, wo wir dann ENDLICH das erste Mal campen konnten. Schon ein eigenartiges Gefuehl, wenn saemtliche Lebensmittel und Klamotten, die mit den Lebensmittel in Kontakt waren, ueber Nacht in separate Locker eingeschlossen werden muessen - weit weg vom Zelt... Beruehmt war der Platz auch wegen seiner Coyoten, die wohl nachts mal ganz gerne rumheulen - gehoert haben wir allerings nix. Nur fuerchterlich aufdringliche Prairiehunde (so ne Art Streifenhoernchen) haben wir zu Gesicht bekommen.


Wir campen - genau da um die Ecke!


Tunnel Mountain


Prairiehund aka Nervensaege

Dienstag hatte ich dann auf einem See in Revelstoke zusammen mit Nicki und Caro aus England meine erste Kajakstunde - das war der absolute Kracher. Unser Lehrer fand uns so super und faehig, dass er den Kurs sogar noch ein wenig verlaengerte und uns verschiedene Rettungsmanoever beibrachte. Und ich schoen mit Klamotten die halbe Drehung gemacht, danach das Kajak im Wasser umgedreht, freilaufen lassen und aus eigener Kraft wieder reingeklettert - ich kann et!!!
Mittwoch dann auf dem Rueckweg nach Vancouver nach Kelowna und am Okanagan Lake gecampt und Donnerstag BEINAHE meinen ersten Skydive gemacht... Als wir naemlich am Flugplatz angekommen waren, stellte sich heraus, dass der Fallschirmsprung doch teurer war als angenommen - menno, das waer echt noch der Burner gewesen.

Tja - und jetzt ist schon wieder Montag und in 5 Wochen geht's zurueck. Obwohl ich hier viele Leute vermisse, kann ich mich noch nicht ganz so mit dem Gedanken anfreunden....
So, jetzt noch fix ein paar Bilder hochgeladen und dann treff ich mich tatsaechlich mit Katja in Downtown - the world is a village :-)







Hiking am Lake Peyto

Jun 30, 2005

Planet Asia und Afu-Ra...

... haben gut gerockt, allerdings mussten wir auf Inspectah Deck verzichten. Angeblich hielt der Zoll ihn am Flughafen fest - naja, fair war, dass uns das in der Line vor'm Club mitgeteilt wurde und man so die Moeglichkeit hatte, sich die 20 Dollar fuer's Ticket erstatten zu lassen oder rein zu gehen, zu hoffen, dass er doch noch kommt (...) und ansonsten beim Rausgehen 5 Dollar zurueckzubekommen.
Hab mich fuer die zweite Variante entschieden, was sehr gut war, denn was wir geboten bekamen, hat nicht wirklich einen Inspectah vermissen lassen. Knapp drei Stunden volles Rohr - dafuer war letzte Nacht demenstsprechend kurz...
Heute hab ich dann nach drei Monaten meine "Graduation Ceremony" und bekomme mein Graduation Certificate. Und das heisst: KEINE Schule mehr! Was wirklich schade ist, hat naemlich echt Spaessken gemacht. Dafuer geht's dann ab morgen zum Matschcampen. Freu mich!

Jun 28, 2005

Mount Seymour...



... hat uns herausgefordert am Samstag. Und das war ganz grossartig. Gestartet mit unserem Trip sind wir in Deep Cove, einem kleinen Ort in einem Tal in der Naehe von Vancouver, von dem aus sich der Indian Arm River bin 20 Kilometer ins Landesinnere erstreckt. Eigentlich wollten Torsten und Eike sich dort im Laufe des Vormittags ein Kajak leihen und damit den Indian Arm runterpaddeln, um dann auf eine der Inseln zu uebernachten, mussten den Start der Tour auf den Nachmittag verschieben, da sie kein Kajak reserviert hatten und vormittags schon alle weg waren.



War aber ganz cool, denn so konnten die Jungs uns (Romy und mich) eine zeitlang auf unserem Hike begleiten. Zumindest bis wir den riesigen Felsvorsprung erreicht hatten, der ueber Indian Bay ragt, denn das war der perfekte Platz fuer ein Picknick mit unbezahlbarer Aussicht. Danach gings dann fuer Romy und mich weiter in die Wildnis - echt der Hammer, da fuehlt man sich aufgrund des ganzen Farns, der riesigen Baeume, kleinen Wasserfaellen und grossen Felsbrocken stellenweise direkt in die Filmkulisse von "Lord Of The Rings" verfrachtet. Hoffe, das kommt auf den Fotos einigermaßen rüber...


Auf jeden Fall haben wir knapp 4 Stunden gebraucht, fuer den Hoehenunterschied von etwa 1000 Metern (Mt. Seymour ist immerhin knapp 1.500m hoch) nicht soooo schlecht. Stolz gemacht hat zumindest der Kommentar eines Kanadiers, der uns kurz vor dem Ziel entgegenkam und uns auf unsere Frage, wie weit es denn noch sei und bei unserem Anblick nur erstaunt fragte: "Ihr seid nicht etwa von ganz da unten hier hoch? Oh my godness... Congratulation!" Es besteht naemlich auch die Moeglichkeit, den Old Buck Trail in verschiedenen Abschnitten mit dem Auto anzufahren und ihn quasi 'von mittendrin an' zu beginnen. Laaaangweilig! O.k. - ein Auto haben wir dann doch noch von innen gesehen - naemlich fuer den Trip zurueck bergab nach Deep Cove. Da war eine Mountainbikerin so freundlich. Und jetzt hat mich sowas von das "hiking-fever" gepackt - das naechste Mal werde ich das Zelt einpacken und irgendwo mitten auf'm Berg uebernachten.

Mal schauen, was uns ab Freitag so in den Rockies erwartet. Hoffentlich besseres Wetter - hatte ich erwaehnt, dass der Juni 2005 einer der schlechtesten in Vancouver seit JAHREN war? Naja - war ja klar...

Heute abend geht's zum Inspectah Deck Konzert. Mal gucken, was der so kann. Support Act sind Afu-Ra und Planet Asia. Die hab ich ja schonmal im Palace gesehen.



Ich glaube, ich sollte bauchfrei tragen heute abend - scheint wieder schwer angepfiffen zu sein...

Jun 21, 2005

Sommeranfang...

...und Go Skateboarding Day und Sonnenschein und frei um 12. Der perfekte Tag also! Freu mich auf's Abhaengen am Kits Beach nachdem ich mich genug bewegt habe und auf die After-"Show"-Party heute abend.
Letzte Woche Mittwoch habe ich mich endlich das erste Mal mit Dave (RDS) getroffen und war auf dem Casual-Konzert. War sehr geil, allerdings der Nightclub nur halb gefuellt. Sehr eigenartig, haette das ganze in MS im Palace stattgefunden, waer's bestimmt voller gewesen...
Gestern abend gab's lecker selbstgemachte Burger in unserem "entluefteten" Garten. Jesse, Torsten und Eike haben naemlich am Wochenende ein paar Aeste aus unserem Wald entfernt - jetzt haben wir ein Volleyballfeld UND Sonne.

Jun 12, 2005

So muss das aussehen

Wieder mal ein leicht verregneter und verkaterter Sonntag hier in Vancouver. Und da Torsten so nett war, mir sein Laptop zu hinterlassen, wollte ich mal fix die Gelegenheit nutzen, nochmal einzwei nette Pics hochzuladen, in der Hoffnung, dass wir nicht mehr lange auf die Sonne warten muessen.



Jaaa, in Canada wachsen auch Palmen!



English Bay im Mai.

Jetzt geht's trotzdem vor die Tuer. Fix mit unserer neuen Mitbewohnerin Romy aus Paris mit dem Seabus nach North Vancouver und leckerschmecker Seafood im Public Market essen gehen. Hilft am besten bei flauem Magen hab ich festgestellt.

Wie war Hurricane?

Jun 9, 2005

Alltag

Ich glaube, es war gestern, als ich Kirsten beilaeufig von dem Typen mit Helm in der Hand erzaehlte, den ich jeden Tag auf dem Weg zur Schule auf der Strasse treffe und an dem ich erkennen kann, ob ich spaet oder frueh dran bin, je nachdem, auf welcher Hoehe ich ihn genau treffe. Daraufhin sagte Kirsten nur: "Wow, du hast ja echt sowas wie Alltag hier!" Und genau das ist es. Irgendwie hab ich mich so schnell an die Stadt und das Leben hier gewoehnt, dass es ganz komisch ist, wenn man darueber nachdenkt, dass man erst seit zwei Monaten hier ist und schon in knapp zweieinhalb Monaten wieder abhaut. Alles so super. Alles so vertraut. Genauso wie das mittlerweile taegliche "Hi darlin', how is it goin'?" vom schwulen 'best Americano ever' Verkaeufer hier um die Ecke. Sentimental? Vielleicht ein bisschen. Ganz bestimmt aber komme ich zurueck hier hin. Das steht jetzt schon fest.

So, und jetzt hol ich das Paeckchen aus BM bei der Post ab. Ist naemlich angekommen gestern - nach nur 5 Wochen. Ich freu mich!

Jun 7, 2005

Summary

Chronologisch von hinten nach vorn.



Vogue-Theatre am Abend der DVS-Videopremiere.



Galiano unter Wasser.



Besser als jeder Pfadfinder! Und mit lecker Tofu-Wuerstchen...







Und da haben wir geschlafen.



Da fragt man sich, wer hier wen auf dem Gewissen hat?!



Business-English im Mai - die waren alle super!



Kino letzten Freitag.



Ken und Barbie, die erste. In der Mitte Player Jesse.



Ken in nackich.



Definitiv nach dem Verzehr der Motte - lebendig, versteht sich.